auf.kante
Gunnar macht sich selbststaendig und fliegt auf
die Schnauze
wird erfolgreich. Wer mag darf zuschauen.
Gunnar is starting his business. He will certainly
fail succeed. You may watch.
auf.kante

Thu, 31 Aug 2006

Updates to the Kolab on Gentoo project

The Kolab/Gentoo project upgraded the groupware to the latest horde releases and incorporated a number of bug fixes from the Kolab project.

List of changes:

You are encouraged to sync your overlay. In case any of the new versions fail you should always be able to revert to one of the older versions. The overlay will always provide an older version that is marked stable and the last two unstable ebuilds. This should help to avoid unnecessary breakage.

In case of problems, feel free to request for help in the forum.

Die Zeiten ändern sich

ER

Aber vor einem Jahr hast du den Typen doch noch abgelehnt.

SIE

Ja, aber jetzt bin ich bedürftiger.

Tue, 29 Aug 2006

Nachtrag

Check-In Rückflug:

"Oh, this has 14 kg. Do you have a laptop in there?"

"Yes"

"Can you take it out?"

"Sure"

"See, now it's 10 kg. You can have both pieces as hand luggage. Here is your boarding card. Have a nice flight."

Die Schweden sind halt doch die gemütlicheren Menschen.

Thu, 24 Aug 2006

Nachgedacht

Natürlich hätte ich mir das Kleingedruckte bei Ryan Air vorher durchlesen sollen. Hätte. Sollen. Aber wer klickt schon einmal zu wenig als lieber ein-, zweimal zu viel. Warnungen und Informationen, die das Leben vereinfachen könnten, verschwinden so im elektronischen Nirvana.

Nun stehe ich hier. Auge in Auge mit einer bissigen Stewardess.

"Nein, das geht so nicht! Das müssen sie aufgeben!"

So, muss ich das?

Ja, ich muss. Ich brauche wohl kaum hellseherische Fähigkeiten, um den Schwingungen, die mir hier entgegen wallen zu entnehmen, dass die Dame heute nicht den besten Tag hat. Vielleicht auch nur mal wieder keinen Guten in der üblichen Aneinanderreihung beschissener Tage. Wer will das schon wissen.

Fakt ist: Ich muss hektisch umpacken. Wie in solchen Situationen üblich, bestimmt eine klare, bestechende Logik mein Handeln. Panikartig, hastig krame ich in meiner fett gepackten Tasche. Födere zutage, was mein Hirn mir als zwingend erforderlich für die eine Stunde Flug diktiert. Fünf Jonglierbälle.

Natürlich kann ich an diese Tatsache keinen zweiten Gedanken verschwenden. Schließlich muss ich mein wertvolles Reisegut noch notdürftig gegen die rauhen Hände des Flughafenpersonals wappnen. Zwei, drei rasche Handgriffe. Krams und kleine Beutel werden umgepackt, und dann presse ich meinen Daumen in die Klingen meines Naßrasiers. Dank erstklassiger Gilette Qualität ist der Vorgang schmerzfrei, aber ich blute jetzt in Sekundenschnelle meine Tasche voll.

Ich stecke mir den Daumen in den Mund und wende mich meiner Stewardess zu. Sie schaut mich trotz meiner bizarren Vorstellung völlig ungerührt an, während ich mir irgendwie zusammen nuschel, ob die Tasche nicht doch irgendwie als Handgepäck durchgeht.

Heute jedoch kein Tag für Gnade, ganz im Gegenteil. Ich muss 7 Euro draufzahlen. Irgendwo da hinten in der Ecke.

"Ihr Beleg. Nächster bitte!"

Links retardiert daumenlutschend, klammert sich die Rechte verzweifelt um fünf Bälle, die Jacke hängt irgendwo an der rechten Schulter rum, das Portmonaie unter der Achsel. Ich eiere leicht irritiert von Checkin-Personal zu Security, nuschel mir was von "Nachbezahlen" durch den Daumen und erreiche irgendwann meinen Zielschalter. Der Mensch hat etwas Mitleid nachdem ich ihm ungelenk 10 Euro auf den Tresen geschmissen habe. Und schickt mich erst mal zur Versorgung mit Pflaster in die Information. Währenddessen macht er meinen Krams fertig.

Wunderbar, eine Sorge weniger. Ich laufe mit deutlich erhöhter Contenance durch den finalen Security-Check. An diesem Punkt setzt das erste Anzeichen von Hirntätigkeit wieder ein und ich muss mich der irritierenden Frage stellen, warum meine rechte Hand fünf Bälle umklammert hält. Diese Frage erörtere ich jedoch nicht mit der Security sondern eile gesenkten Hauptes in die Wartehalle und lasse mich in eine Ecke fallen.

Nachdenklich schenke ich meinem weiß umfassten Daumen einen wehleidige Blick und beginne mir auszumalen, wie ich mich mit fünf Bällen auf diesem Flug selber bespaßen kann. Für die komplette Fünf-Ball-Jonglage wird die Deckenhöhe vermutlich eher nicht ausreichen. Sollte ich meiner Lieblings-Stewardess vom Check-In wieder begegnen, könnte mir selbst das friedliche Jonglieren mit drei Bällen einen bösen Blick einbringen. Was bleibt und auch zur derzeitigen Sicherheitslage passen würde, ist natürlich der Einsatz als tödliches Wurfgeschoss zu terroristischen Zwecken.

Nun bin ich aber ein eher friedlicher Zeitgenosse und vielleicht kaufe ich mir dort drüben einfach diesen netten kleinen Bleistift. Vielleicht einfach zehnmal runter schreiben "Erst nachdenken, dann handeln!". Und ein bisschen gutes altes Paper-Blogging. Damit das auch einsinkt. Und sollte mir die Schreibwut ausgehen, ist so ein Bleistift auch im terroristischen Einsatz nicht zu verachten.

blog:read - Ich kann es nicht lassen

Irgendwie kann ich die Finger nicht vom Mikro lassen. Es war nicht wirklich eingeplant, aber der letzte Eintrag der Nachtschwester hatte etwas so schön düsteres, dass ich spontan wieder zum Headset gegriffen habe. Das Resultat.

Technisch geht das Ganze mittlerweile und ich fange an zu begreifen, was ich in Audacity machen darf und was nicht. Eigentlich eine recht einfach Regel: Möglichst gar nichts machen. Nur nach der Aufnahme den Ton etwas verstärken, die schlechten und wiederholten Sequenzen rausschneiden, Musik reinsetzen und fertig. Alles Filtern, Rauschunterdrückung und Anpassen bringt zwar manchmal spontan den Eindruck, dass es besser klingen würde. Aber meist stellt es sich dann im Nachhinein doch als zu unnatürlich heraus. Die einzige Funktion, mit der ich ab und zu liebäugel, ist die Möglichkeit niedrige Frequenzen raus zu ziehen. Um dann letztendlich doch wieder "Undo" zu drücken. Langsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Leider war ich diesmal nicht wirklich mit der Musik zufrieden. Mit der eigenen Stimme auch noch nicht richtig, aber das ist etwas bei dem ich mehr Zeit brauche. Egal, zurück zur Musik. Manchmal ist es recht schwierig ein freies Stück unter Creative Commons Lizenz zu finden. Vor allem wenn man etwas Spezielles sucht. In meinem Kopf spielte im Hintergrund bei diesem Beitrag jedenfalls ein einsames Saxophon. Das fand sich aber in einer einstündigen Suche nicht und dann habe ich es gefrustet dran gegeben. Warten wir mal noch zwei Jahre, dann wird es da sicherlich auch noch Systeme geben, die so geile Musiksammlungen bieten, dass man einfach alles findet.

Tue, 22 Aug 2006

Trockenklosett in Schweden

Im Allgemeinen denke ich nicht sonderlich darüber nach welche Google-Suchbegriffe jemand verwendet hat, um eine der von mir betreuten Webseiten zu erreichen. Es ist ein Aspekt unter vielen, der eine Homepage erreichbar macht. Ab und an lässt sich da etwas optimieren. Der Inhalt der Suchbegriffe oder die manchmal haarsträubend absurde Kombination an Wörtern regt sicherlich gelegentlich zu einem Grinsen an, ist dann aber auch schnell wieder vergessen.

Anders ist das beim "Trockenklosett". Oder auch dem besser bekannten Plumpsklo.

Für meine Eltern habe ich vor ein paar Jahren mal Torp4.de aufgebaut. Nachdem sie für die Freunde in Schweden kaum noch Gäste über Zeitungsannoncen vermitteln konnten habe ich diese moderne Variante des Marketings zu Weihnachten aus dem Boden gestampft. Und das funktioniert sogar einigermaßen gut. Mit dem durchaus netten Vorteil für mich, dass ich in Notfällen ein Update der Seite nochmals als Weihnachtsgeschenk unterjubeln kann.

In der gelegentlichen Erfolgskontrolle, also dem Überprüfen der Besucherzahlen, ist mir immer wieder das "Trockenklosett" in den Suchbegriffen aufgefallen. Mit der Frequenz von einmal im Monat suchen Menschen in der großen weiten Welt des Internets nach einem Plumpsklo. Sicherlich nicht zur direkten Bedürfnisbefriedigung. Nein, ungefähr jedes zweites Mal wird spezifisch nach dem Trockenklosett in Schweden gefahndet.

Und da fragt man sich schon, ob das eine Marktlücke ist und man damit potentielle Feriengäste anspricht. Gibt es diese typische naturverbundene deutsche Öko-Familie?

"Ach Schatz, lass uns doch dieses Jahr mal nach Schweden fahren."

"... hrm ... brummel ... aber nur mit Plumpsklo ..."

Und dann wird der Sohn der Familie vor den Rechner gesetzt und darf im Netz nach dem optimalen Öko-Urlaub suchen. Klingt doch eigentlich total plausibel. Ich glaube wir sollten die Keywords auf der Seite noch etwas verbessern. Das Trockenklosett ist viel zu einseitig. Was haben wir denn da noch ... "Plumpsklo", "Donnerbalken", "Arboterker". Na das ist doch was.

Und das noch am Rande: Wenn ich da am Donnerstag hochfahre, dann nicht wegen den Toiletten. Im Gegenteil, ich werde die frische Luft atmen, im glasklaren Wasser schwimmen, durch die dunklen Wälder rennen und ganz allgemein glücklich sein.

blog:read - Nächster Versuch

Neues Mikro und die Stimme diesmal normaler. So ganz den richtigen Dreh habe ich beim Vorlesen noch nicht unbedingt, aber zumindest stimmt jetzt die Technik besser. Also auf zum nächsten blog:read Beitrag.

Eigentlich hätte ich den Merlix gerne direkt mit einer Geschichte von MC Winkel (whudat.de) gepaart, aber dort fand sich nichts, was wirklich gepasst hätte.

Diesmal bin ich tief in den verstaubten Blog-Keller von Merlix gestiegen, habe die lange nicht mehr benutzte Tür zum alten Blog aufgestossen und zwischen Spinnenweben und Mottenkugeln eine schöne Geschichte ausgegraben.

Musikalische Untermalung ("Perfect Love") bietet diesmal die Hamburger Band gutfürnkeller deren Namen ich persönlich zwar immer noch schrecklich finde, aber deren Musik dafür umso besser ist. Von denen zu einem späteren Zeitpunkt mal mehr. Live sind sie am 1.August in der Astra Stube.

Den Abschluss machen "The Comforters" mit "Driving of the edge of the world". Passt hoffentlich zum ruhigen Fahrstil von Merlix.

Genehmigung durch Merlix auch erteilt, also kann der zweite Versuch auch heruntergeladen werden. Demnächst dann auch bei blog:read.

Mon, 21 Aug 2006

Schatzsuche

Ein wenig neidisch war ich ja schon. Weil der Mek beim Vorlesen ein deutlich besseres Mikro zur Verfügung hat. Ja klar, auch die bessere Stimme. Aber das kann ich nun nicht ändern. Erst mal die Technik, dann den Rest.

Aber der Mek ist ein freundlicher Kerl und hat mir glatt verraten, dass er nur so ein Billig-Headset benutzt. Das dafür aber ernsthaft saubere Aufnahmen liefert. Beim Mini-Bloggertreff habe ich mir also fünf Stichworte gemerkt, um ebenfalls glücklicher vorlesen zu können: "Media Markt", "Headset", "grün-rosa Klinke", "Trust" und 10 €. Ich glaube in Bloggerkreisen nennt man so etwas virales Marketing.

Ich also voll infiziert am Samstag in Altona in den Media Markt. Erstes Schlagwort verbraucht. Headset in rauhen Mengen, 10 € Sektion ungefähr ein Drittel davon. Zwei Geheimtipps bleiben übrig. So ein Blödsinn, das mit dem grün-rosa hatte ich als besonders wichtig bewertet. Schade, dass jedes Headset so beflaggt ist. Macht auch Sinn, wenn die Buchsen an allen Rechnern farblich passend gekleidet sind. Hm, dann suchen wir mal nach Trust. Gibbet nich. Nix zu machen. Nirgendwo wird mein Vertrauen geweckt. Ich sehe mich schon leer ausgehen und greife mal halbherzig nach einem Hama-Headset. Kenn ich ja immerhin vom Fotografieren her. Kein wirkliches Argument.

Irgend eine nostalgische Anwandlung hat mich dann noch in die Computer-Sektion getrieben. Da habe ich eigentlich nur früher immer rumgehangen. Mittlerweile interessiert mich dieser ganze neumodische Technik-Schnick-Schnack nicht mehr. Aber siehe da, eine zweite Fundgrube mit Headsets. Trust im Überfluss. Schatz gefunden.

Und jetzt bin ich stolzer Besitzer eines sauteuren Mikros, das beschissen für Aufnahmen ist und einem putzigen Billig-Headset das ordentlich klingt. So einfach ist das. Danke Mek!

Erkenntnis

Wofür bist Du eigentlich zu gebrauchen? Was bringt mir bitte schön Dein Signal: Das Gesicht kennen wir aber!?

Hirn an Hirn: "Ja. Schön. Und weiter? Name?"

Hirn: "Pffft...."

Saftige Leistung, liebes Hirn. Wie wäre es Du würdest Dein Namensgedächtnis auf den Stand der Mustererkennung bringen bevor Du Dich weiter unqualifiziert äußerst!? Dieses Gefühl gefährlichen Halbwissens ist nämlich blöder zu ertragen, als der kurze peinliche Moment in dem der Andere uns erzählt woher man sich denn eigentlich kennt.

Wir erinnern uns doch beide gerne und fröhlich an den Moment zurück an dem wir gemeinsam gedacht haben: "Wow, hübsche Frau." Wir erinnern uns doch auch fast noch fröhlicher an den Moment als uns diese Frau um den Hals fällt und uns ein glückliches "Hallo, Gunnar, wie geht es dir?" entgegenwirft? Ja, ja, ich weiß Du hast uns um Haaresbreite mit einem notgedrungenen Lächeln gerettet, aber wir mussten uns trotzdem bei der Gastgeberin nach dem Namen der Dame erkundigen.

Ja, finde ich auch wunderbar, dass wir so schöne Erinnerungen teilen. Und jetzt weiter mit den Vokabeln: Armin, Kathrin, Ralf, Maren ...

I have had enough - ebuild for trac-0.10dev

Even though I tried the mod_security hacks for trac somebody started using my trac installations to specifically spam a company. So I finally got annoyed enough to get an ebuild for the development version ready. This allows to install a spam filter plugin that hopefully prevents the constant spam abuse.

You can get the ebuild from my overlay. Use layman to fetch it:

layman -a wrobel

The trac ebuild is labelled as version 3562 which corresponds to the subversion revision that is currently powering the trac website. I figured this might have the highest chance of being stable enough for productive use.

emerge =www-apps/trac-3562

It is currently only marked unstable for x86 but I could add keywords if you need it.

After the installation the trac environment needs to be updated:

trac-admin /path/to/trac/env upgrade

And now it should be possible to throw the AntiSpam plugin into the plugins directory of your trac project environments. You can also directly download the necessary egg. No additional configuration will be necessary.

A side note on running trac under mod_python:

Since I use several trac installations in separate virtual hosts and also run moinmoin under mod_python I sometimes had annoying errors like a simple "Connection: close" or some random errors from the trac site. There are two bugs in the trac database that describe similar problems when using mod_python with several virtual hosts and a simple workaround is to use a single python interpreter by adding the statement PythonInterpreter "global" to all hosts that include mod_python. Worked for me.

Fri, 18 Aug 2006

Wortkrieg

Nicht dass ich wirklich an der Weltanschauung von Mahmood Ahmadinejad interessiert wäre. Aber wenn der iranische Präsident schon bloggt und sich ins Englische übersetzen lässt, dann doch bitte von qualifizierten Übersetzern.

Da wird gefragt ob denn der derzeitige Libanon Konflikt einen neuen "Wortkrieg" auslösen könnte. Gemeint ist allerdings der "Weltkrieg". Auch wenn das die Frage eher in ein heiteres Licht rückt, bin ich minder begeistert wenn ich mir vorstelle, dass sich der gute Mahmood in Gedanken freudig erregt mit dem Thema Weltkrieg beschäftigt. Präsidenten eines Landes würde man im Allgemeinen eine etwas friedlichere Gemütsverfassung wünschen.

Some tracks

Quite a while ago that I posted about some mp3's floating on the net. Probably just did not have too much time to search for new ones. Anyhow there are a few in my current playlists that are probalby worth mentioning:

I especially enjoy the last two. Feels like summer.

Thu, 17 Aug 2006

Gleichgewicht

Way down:

  • Stress bis ultimo
  • Schmerzen
  • Kein Schlaf
  • Liebe in Freundschaft umdefinieren
  • Streit mit der Schwester

Way up:

  • Eingeladen werden
  • Bestes Telefongespräch des Lebens führen
  • Zweig lesen
  • Jonglieren im Sonnenuntergang mit "Hotel California" auf den Ohren
  • Nachts bloggen

Tue, 15 Aug 2006

In der Junkie-Falle

Nachts, drei. Hamburg. Klar, Reeperbahn. Letzte Ladung Esso tanken. Um die Ecke biegen und ....

... gefangen werden. Kleine Motte, dem Licht entgegen. Ab in die Junkie-Endabsteige. Portal zum nächsten Level. Laue Sommernacht. Ab auf die Bretter. Liegen, rot, blau, grün spacen.

Ist noch Diesseits? Oder eine Stufe weiter? Der Märchenmann materialisiert. Zehn Begriffe für unser Schicksal nach dem letzten Joint. Wir folgen dem Weg ins böse Buch. Gleiten durch den Elbtunnel in fremde Realitäten.

Ich bin auf Abwegen. Virtual Insanity. Virtuell egal. Hauptsache insane. Auf psychedelischen Umwegen.

Wieder eingefangen vom Märchenmann. Dem schwulen Katholiken. Dem katholischen Punk. Der punkige Schwule. Der Mann kennt mehr Kongo als Angie. Kongo ist größer als Europa.

Der Märchenmann wird erster schwuler Bundeskanzler und wir sind einen Level weiter.

Reeperbahn? Psychedelic pur.

Fri, 11 Aug 2006

Preliminary layman-1.0.7

I would have released layman-1.0.7 this weekend but my little server crash managed to rob me more time than I actually had available. So right now the preliminary version lingers around in my overlay.

I'd be grateful if a few people could test its functionality and provide feedback. Should help to get this version out a little bit faster.

It now requires contact information in the overlay description and only lists official overlays if you do not list using the verbose option. It also has support for mercurial overlays, handles error messages in an improved fashion and has preliminary support for sorting overlays according to a priority so that conflicts between overlays can be avoided.

layman-1.0.7 will probably be the last version for a while since webapp-config has been craving for more attention for a longer time now.

More once I have more time again ;)

Es muss nicht immer die Seite mit der Butter sein

Als mir heute Mittag mein frisch aufgebackenes, goldig braunes und wohlig duftende Brötchen in das Spülwasser gefallen ist, habe ich geschrien. So richtig laut "Scheiße" habe ich geschrien. Seit Jahren habe ich nicht mehr so leidenschaftlich geflucht und gebrüllt.

Normalerweise bin ich nicht so. Normalerweise bin ich eher der ruhige Typ. Und so ein Semmelchen würde mich nie aus der Fassung bringen. Normalerweise.

Vielleicht lag es einfach daran, dass heute morgen keine einzige der von mir betreuten Webseiten lief. Oder daran, dass die E-Mail für zwei Tage nicht funktionierte. Oder an meinen Bemühungen gestern Abend trotz Migräne weiter zu arbeiten. Der fehlende Schlaf die Nacht davor?

Gott, was bin ich eine Heulsuse geworden. Das arme Brötchen. Es ist nicht mal mit der Butterseite in das Wasser geklatscht. Und hat beim anschließenden Verzehr auch nur ganz zaghaft zwischen den Zähnen gequietscht. Verzeih mir.

Server crash

I am slowly recovering from a crash of my main server on Wednesday and currently shovelling web pages, web applications and the mail system to new servers. I hope to have most stuff back online tonight.

And I still love Gentoo. Without that distro this event would be so much more horrible than it currently is.

Tue, 08 Aug 2006

Patches for a new horde driver sent upstream

The patches for the Horde Share driver that I created last week have seen some minor fixes and I did send them upstream now to get a first review from the horde devs. You'll find the patches attached to the ticket in the horde bug database or in the Kolab/Gentoo overlay.

Sun, 06 Aug 2006

blog:read - Ein erster Versuch

Vermutlich war es die Sehnsucht nach Salz auf meiner Haut. Etwas Meer und einer frischen Brise. Dinge denen ich diesen Sommer wohl entsagen werde. Da hat mich einfach die Sehnsucht gepackt, als ich vom tollkühnen Wellenreiter Paulsen gelesen habe.

Ob Sehnsucht oder nicht, der Text hat mir so gut gefallen, dass ich ihn einfach vertonen musste. Es gibt das blog:read-Projekt, das vorgelesene Texte (optional mit Musik-Mashup) sammelt, und da würde es ganz gut hin passen.

Für das Intro habe ich mir Quincy & The Saints of Somewhere ausgesucht, als Untermalung für den Text ein paar Wellen und den Fernweh-Abschluss liefert Rebel Lion. Nur an der eigenen Aufnahmetechnik muss ich noch feilen. Eigentlich ist mein Mikro ja ganz okay, aber das Resultat ist noch deutlich zu dumpf. Naja, für einen ersten Versuch ist es hörbar.

Jetzt brauche ich nur noch die Erlaubnis von Herrn Paulsen, dass ich ihn so einfach vertonen darf. Aber gehe ich mal von aus, schließlich ist Paulsen ein Netter. Aber momentan hüpft er wahrscheinlich wieder von Welle zu Welle. Ich bin ja so gar nicht neidisch...

Nachtrag: Genehmigung erteilt, mp3 hier. Außerdem mit dem Mikro rumgespielt und nächstes Mal wird der Sound auch besser, versprochen.

Sat, 05 Aug 2006

Wenn South Central an der Tür klopft...

In der realen Welt gibt es Raum. Distanz, die überwunden werden will wenn man beim Nachbarn vorbei schauen möchte. Entsprechend klopft man eher ein Haus weiter an der Türe als bei einem Block zehn Kilometer die Straße runter. Was wiederum dazu führt, dass die Leute, die sich in zehn Kilometern Entfernung ansiedeln häufig einem anderen Kulturkreis angehören als man selbst. Eigentlich brennt es mir unter den Fingern etwas dazu zu sagen, dass diese Distanz sicherlich eine der Hauptursachen für eine Vielzahl an Problemen zwischen den Menschen ist. Aber aus gegebenen Anlass geht es mir eher darum, dass Entfernung manchmal auch etwas für sich hat. Wenn man in LA wohnt, möchte man schließlich auch nicht, dass sich die Jungs aus South Central spontan dazu entschließen bei der eigenen Geburtstagsfeier auf ein Bierchen vorbei zu schauen.

Im Internet ist Entfernung nun aber kein realer Begriff. Und so ist es dann Elle passiert, dass ganz plötzlich die Klingel nicht mehr still steht und sich South Central im Wohnzimmer versammelt. Es ist schon spannend zu beobachten, wenn vollständig unterschiedliche Communities im Internet aufeinander treffen. Immerhin ist das Wohnzimmer nur virtuell und es kann nicht wirklich etwas beschädigt werden (hoffe ich zumindest). Eines haben die Horden, die dort einfallen, aber auf jeden Fall drauf: Sich selbst lächerlich zu machen.

Fri, 04 Aug 2006

Hamburg, Konzert: Kante bei Michelle Records

Kann mir mal jemand verraten, warum Kante immer noch größtenteils unbekannt ist? Die Musik ist klasse, die Texte ebenfalls, der Gesang stimmt, was will man denn mehr?

Immerhin, Michelle Records war gerammelt voll und deutlich überhitzt. Allerdings zu eng zum Abrocken. Dafür bleibt dann nur das Übel & Gefährlich - da kommt Kante nochmal am 29.9. vorbei.

Auf jeden Fall war das Konzert im Schaufenster des Plattenladens extrem gut und bot eine ungewohnte Atmosphäre. Hat Spaß gemacht. Der Sänger (Peter Thiessen) hat es eigentlich am besten gesagt:

"Wenn ihr Gras dabei habt, dann baut Euch jetzt einen und spaced Euch weg zu der guten Musik."

Männer, lasst die Finger von den Blumen

Aus genetischer Perspektive ist der Mensch ja quasi eine exakte Kopie des Orang-Utan. Und vor allem die Männer. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Bruchstücke anderer Lebewesen die Wissenschaftler in unserem Bauplan entdecken. Angeblich gibt es ja auch gewisse genetische Ähnlichkeiten zwischen Männern und Frauen. Aber ich bin mir ganz sicher, dass es zumindest einen klaren Unterschied geben muss: Frauen haben in ihrer Genetik deutlich mehr Ähnlichkeit mit Blumen als dies bei Männern der Fall ist. Und damit sind wir Männer natürlich beim Thema Blumen ganz unvergleichlich benachteiligt.

Trotzdem versuche ich dieses Defizit bei mir auszugleichen, wenngleich ich doch zugeben muss, dass es wohl wenig Sinn hat. Jedenfalls habe ich nun schon seit längerem einen ständig wechselnden Blumenstrauß an meinem Schreibtisch stehen. Etwas Sommer in meinen Augen, ein schöner Anblick. Nun liegt es aber eben in meiner männlichen Natur, dass die Beziehung zu diesem Grünzeug noch nicht sonderlich persönlich geworden ist. Man kennt sich halt noch nicht beim Namen. Es ist mehr so, dass man mal sagen kann "Hallo, schöne Blume", ganz wie man einem hübschen Mädchen im Vorbeilaufen die Worte "Hallo, schöne Frau" entgegen wirft.

Nun habe ich diese Woche einer Freundin eine Blume aus dem derzeitigen Strauß geschenkt. Eine, die zu den wenigen Exemplaren gehört, die ich persönlich ansprechen kann: "Hallo, süße Gerbera." In dem Gespräch, das sich dann entwickelte - nicht mit der Blume, mit der Freundin - erfuhr ich, dass sie ja ganz besonders gerne Lilien mag. Mit der mir dank der Verwandtschaft zum Affen gegebenen Geistesleistung speicherte ich also geflissentlich ab, dass zur besagten Dame eben Lilien gehören. Und äußerte laut, dass ich dann ja wüsste, was ich ihr das nächste Mal schenken kann.

Nun hat sich in den letzten zwei Tagen in meinem Blumenstrauß ein Exemplar von Blüte geöffnet, das wirklich ganz wunderbar anzuschauen ist. Ein Bild der Schönheit, das mich dann doch so beeindruckt hat, dass ich dieses weibliche Prachtstück gerne etwas persönlicher kennen lernen wollte. Den Orang-Utan mag es verwundern, den weiblichen Leser wohl kaum: Diese wunderschöne Blume heißt Lilie.

Jetzt weiß der Affe auch, was er wohl hätte besser aus der Vase pflücken sollen und laust sich irritiert am Kopf.

Thu, 03 Aug 2006

Bloggen für Legastheniker

Manchmal stelle ich mir schon die Frage ob man Leute wie mich so völlig ungebremst an das Internet heran lassen sollte. Schließlich darf man nicht vergessen, dass es Menschen in unserem Land gibt, die sich aktiv um den Erhalt der deutschen Sprache kümmern. Nicht zu vergessen glanzvolle Initiativen wie die Rechtschreibreform, die sich der Verbesserung unserer wohlklingenden Muttersprache verschrieben haben.

Und dann komm ich.

Ich meine jetzt mal ehrlich: Mir sind doch sämtliche Regeln zur Kommasetzung im Deutschen vollständig unbekannt. Und das ist nicht erst seit gestern der Fall. Zu Schulzeiten haben wir mal ein Diktat direkt nach den Sommerferien geschrieben. Ich bin mit Pauken und Trompeten und einer sauberen Sechs durch gerasselt. Mehr rote Kommas kann kein Text verkraften.

Also das war damals von Herrn Krey natürlich nicht nur deshalb fies, weil man als Schüler ja quasi als unbeschriebenes Blatt aus den Sommerferien zurück kehrt. Sondern vor allem deswegen, weil ich dann plötzlich in so einen Legastheniker-Kurs musste. Der wurde zwar nicht offiziell so betitelt, aber wenn sich nachmittags fünf Schüler mit einem Deutsch-Lehrer treffen, um sich mit Grundschul-Grammatik herum zu plagen, wie soll man das schon nennen?

Nur gebracht hat es mir natürlich gar nichts. Fast zwanzig Jahre später muss ich also gestern frustriert feststellen, dass meine Deutschkenntnisse nicht mal mehr zum Lachen sind.

Vielleicht habe ich mich auch etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt, als ich einen Artikel für eine Zeitschrift geschrieben habe. Der Inhalt war offensichtlich brauchbar genug, aber es kam eine sprachliche Anmerkung: Ich könnte ja vielleicht noch ein paar von den Passivkonstruktionen eliminieren, die würde der Chefredakteur nicht so gerne sehen.

Und da sitzt man nun. Denkt über sich, die Welt im Allgemeinen, die Schlechtigkeit von Herrn Krey im Speziellen und die Bedeutung des Wörtchens "Passiv" nach. Gegenteil von Aktiv halt. So rumliegend. Irgendwie inaktiv. Aber wie zum Teufel identifiziere ich ein solches Ding in meinem eigenen Sprachsalat?

Und fragen wir uns doch mal ehrlich: Solche Leute dürfen unbeschränkt bloggen? Mittlerweile kann schließlich jedes Kleinkind das Internet bedienen. Die können die Seiten hier lesen. Die könnten glauben, das gehört so. Unsere Sprache hat schließlich schon den Ansturm hipper, englischer Trendwörter nur mit schweren Schäden überstanden.

Und jetzt komm ich.

Also liebe Kinder: Der bekloppte Onkel hat nicht den Funken einer Ahnung was er hier eigentlich tut. Und wenn ihr nicht mit dreißig so enden wollt wie er und Blogeinträge verfasst, die eine Beleidigung für die Schule Eurer Jugend sind, dann tut Euch einen Gefallen und sucht mal rechtzeitig nach "Passiv" in der Wikipedia. Ihr wißt ja wie so etwas geht.

Tue, 01 Aug 2006

Horde Webmail fixing for the Kolab Groupware Server

The Kolab on Gentoo overlay now features a set of patches that completely breaks ... err ... fixes integration of the Horde webmail with the kolab groupware server.

While Horde has been declared the official web client for the Kolab groupware server the current implementation had a number of bugs that made it impossible to use shared address books, note books, task lists etc. in a similar manner to Outlook and Kontact.

I did break the underlying Kolab driver apart and reimplemented an alternative that hopefully resolves these problems. The new implementation is only based on the functionality of the IMAP server which makes sense since all groupware information is stored there. The former driver needed an additional mysql backend which should now be obsolete.

The code is definitely still alpha. Nevertheless I did integrate it into the horde ebuilds since I believe that the situation cannot be much worse than it was before. I'd be happy about feedback from the users of the overlay.

The patches will be sent upstream to the horde project soon and hopefully be integrated into cvs after they have been reviewed.