Singen nach der Etosha-Methode
Vor zwei Monaten habe ich vollen Ernstes die Worte von mir gegeben: "Singen finde ich zwar schon interessant, aber das hebe ich mir für später auf." Ich dachte dabei an die Zeit mit Fünfzig, wenn vielleicht mein Hörvermögen schon etwas nachlässt oder mir meine Umwelt einfach völlig egal geworden ist.
Ebenfalls vor zwei Monaten musste ich allerdings singen. Ich habe das erst später etwas ausführlicher verarbeitet. In der Zwischenzeit wurde mir schon mehrfach angedroht, dass ich irgendwann mal in eine Karaoke-Bar mitgeschleppt werde. Damit ist natürlich etwas mehr Panik-gespeiste Energie da, um es doch mal irgendwie zu versuchen. Aber um ehrlich zu sein, sah Fünfzig als rundes Alter immer noch nach einem guten Zeitplan aus.
Als dann aber die Nachschwester von sich gab, dass sie gerne singen können würde und daraufhin Etosha mit
Kannst du sprechen und rufen? Dann kannst du auch singen.
kommentierte, kam ich um eine eigene Bemerkung nicht herum. Eigentlich wollte ich nur wissen wo ich denn die Hinweise zum Eigenstudium im Netz finde. Herausgekommen ist eine eigene Anleitung zum Singen von Etosha. Das ist nun wirklich nett und ich kann es wohl kaum unbeantwortet stehen lassen.
Glücklicherweise haben mich sowohl Jens-Jakob als auch Moni im vergangenen halben Jahr ausreichend bearbeitet, so dass das Land der unmöglichen Peinlichkeiten für mich irgendwie kleiner geworden ist.
Also, Zeit für meinen ersten Podcast:
Gunnar lernt singen nach der Etosha-Methode
Mit vielem herzlichen Dank an Etosha! Macht Spaß ;)
Posted at: 22:05 | Permalink | category: /deutsch/impro