auf.kante
Gunnar macht sich selbststaendig und fliegt auf
die Schnauze
wird erfolgreich. Wer mag darf zuschauen.
Gunnar is starting his business. He will certainly
fail succeed. You may watch.
auf.kante

Tue, 31 Oct 2006

A German book about Gentoo

I don't remember when I searched for a book about Gentoo the first time. I do remember though that it is about half a year ago that I checked the book shelves the last time. Still, there was nothing to be found and though I already had sufficient knowledge about Gentoo I was slightly disappointed to find no book about my favourite Linux Distribution.

If somebody would have told me that I would actually attempt to fill that empty spot in the shelves... well, I guess, I would have laughed. But just one article in the Linux mag and a few e-mails later I do type the first few words of a book with the draft title "Gentoo". Now, with the first few pages under my belt I did sign the contract last week.

So there is no way out any more. Next year the lonely, dark gap that has been longing to be completed with compressed knowledge about Gentoo will be filled. Wish me luck and stay tuned...

Mon, 30 Oct 2006

Hamburg, Theater: Kurz notiert

Ein paar vermischte Theater-Events der nächsten Tage: Heute Abend gibt es Impro-Theater von Hidden Shakespeare im Schmidt Theater. Würde ich super gerne sehen, weil ich die Gruppe selbst noch nicht gesehen habe, aber eigentlich nur Gutes berichtet wurde. Aber das war dann heute etwas zu kurzfristig, so dass ich nicht da sein werde.

Donnerstag dann definitiv eine Empfehlung: ICE CUBE / frozen minds. Das Stück das Jens-Jakob im letzten Jahr im Rahmen des Eigenarten Festivals gebracht hat, war sehr sehenswert. Es wird wahrscheinlich auch dieses Jahr wieder visuell aufwändig, einsam und etwas melancholisch. Karten heute reserviert.

Für Freitag schlummert dann noch das Ticket für Hänsel und Gretel in meiner Tasche. Da muss ich mich aber erst mal überraschen lassen wie es wird. Kommentar folgt am Wochenende.

Hamburg, Lesung: Die rosa-rote Lesung

Meine Güte war das voll gestern. Kaffee.Satz.Lesen platzte aus allen Nähten. Gar nicht auszudenken wenn es letzten Monat genau so voll gewesen wäre. Da bin ich exakt um vier zur einleitenden Musik in die gemütliche Stube geplatzt. Und bekam den letzten Platz neben einer mir damals noch völlig unbekannten Dame. Hätte der gleiche Platzmangel wie gestern geherrscht... Herr Paulsen hätte mich wahrscheinlich wieder nach draußen in die Kälte schicken müssen. Mit völlig unkalkulierbaren Schäden für mein Gemütsleben. Kaum auszudenken. Aber das Schicksal war mir vor einem Monat wohl gesonnen.

Gestern war ich pünktlich. Die Dame neben mir die Gleiche. Nur diesmal deutlich vertrauter. Und irgendwie hatte Kaffee.Satz.Lesen diesmal diesen seltsam rosa-roten Touch. Ist das sonst jemandem aufgefallen?

Sat, 28 Oct 2006

Neuland

Manchmal hat man Treibsand unter den Füßen. Aber wenn ich Entscheidungen treffen muss habe ich nicht gerne Sand zwischen meinen Zehen. Ganz im Gegenteil. Von mir aus darf der schwarze Asphalt unter meinen Füßen brennen. Hauptsache er ist hart und mein nächster Schritt ist sicher.

Es gibt den einen oder anderen Bereich in dem ich ohne Nachzudenken wie über steinharten Beton laufe. Aber mit Sicherheit nicht im Verlagswesen. Wissenschaftliche Artikel habe ich ab und an geschrieben, aber um Recht und Ordnung haben sich da andere gekümmert. Und Veröffentlichungen in Computerzeitschriften sind ja auch keine Epen.

Also liegt hier vor mir Treibsand. Ein Vertrag über ein Buch. Meine Wenigkeit als Autor.

Und wieder einmal lasse ich mich fallen. Diesmal in die Arme von Freunden und Bekannten. Eine Lektorin, einen Buchautor und einen Verlagschef. Und habe plötzlich wieder sicheren Boden unter den Füßen. Was für ein gutes Gefühl. Danke!

Jetzt muss ich es nur noch schreiben. Mit Freude.

Fri, 27 Oct 2006

Hamburg, Lesung: Kaffee.Satz.Lesen am Sonntag

Ist mal wieder am Sonntag. Nummer 33 oder so. Kann ich mich gerade nicht daran erinnern. Ist aber auch egal, weil ist ja eh immer schön. Und es ist auch wieder ganz Hamburg da. Also ich jedenfalls auch. Und der Merlix halt. Ja und ganz viele, die ich kenne. Eben Hamburg. Man sieht sich.

Pisa

Als ich noch in der Schule war, gab es keine Pisa-Studie. Kann ich mir also immer einreden, dass bei uns damals noch alles in Ordnung war. Und ich ja noch eine gute Schulbildung bekommen habe. Hätte bekommen können. Und dann gibt es diese Momente, in denen ich mir nicht ganz so sicher bin.

Wie jetzt. Wenn ich entspannt im Bummelzug gen Ostsee sitze. Naja, eben nicht ganz entspannt. Denn immerhin habe ich es geschafft das Niedersachsen-Ticket zu lösen. Nun ist Lübeck aber nicht gerade Niedersachsen. Das nennt sich dann schon eher Schleswig-Holstein. Und da bräuchte man dann - oh Wunder - das Schleswig-Holstein-Ticket.

Aber ich hatte eine gute Schulbildung. Hätte haben können.

Thu, 26 Oct 2006

Grau

So nimm doch mein Herz. Nimm es doch.

Ich möchte nicht hier draußen sein. Sondern in Dir. In Dir ich möchte sein. Nicht mit meinen kleinen Fäusten gegen diese Wand hämmern. Meine Finger bis zum Knochen aufkratzen. Das Blut nutzlos gegen Deine Hülle spritzen.

Ich bin da. Bin für Dich da. Will für Dich da sein. Ich darf nicht. Kann nicht. Versage. Und ich weiß es. Mit jedem unbeholfenen Schritt. Mit jedem Schlag meines Kopfes gegen diesen grauen Stahl.

Nutzloser Kopf. Hoffnungfroher, dummgläubiger, kindsnaiver Kopf. Das ist nicht dein Weg. Du kannst ihn denken aber diese Wand schmilzt nicht. Dieser Stahl gebietet Halt.

Du stehst vor mir. Und weinst.

So nimm doch mein Herz. Nimm es doch.

Tue, 24 Oct 2006

Verspätet

Das ist dann wohl die sprichwörtlich lange Leitung, wenn man morgens aufwacht und einem plötzlich die Pointe eines Gags klar wird, den man im Film am Abend vorher einfach nicht gerafft hat.

Und dann musste ich nicht mal lachen. Hoffnungslos.

Mon, 23 Oct 2006

Rise and Shine

Titel einer E-Mail, die mir heute morgen in den Briefkasten trudelt. Ich muss grinsen. Selten Tage gehabt an denen ich weniger als heute nach "Rise and Shine" aussehe. Zu lächeln hilft da weiter.

Meist kann ich mich mit Montagen durchaus anfreunden. Heute mit Sicherheit nicht. Ein Wochenende mit vier Stationen im Westen Deutschlands. Mit viel zu wenig Schlaf. Und einer hoffnungslos späten Rückfahrt. Inklusive der üblichen Verspätung, weil ja Sonntag Nacht die Strecken so brechend voll sind.

Und so wollte ich doch gnädig mit mir sein und mir eine Stunde mehr Schlaf geben. Aber heute ist Finn Lars ausgezogen. Der süße kleine Neugeborene in unserem Wohnblock. Jetzt sind wir wieder über fünf Etagen kinderlos. Und Finn Lars ist leider um sieben Uhr morgens ausgezogen.

Der Auftakt einer neuen Woche.

Rise and Shine.

Fri, 20 Oct 2006

Scheiter heiter

Wir stehen ganz entspannt.

Ich bin nicht entspannt. Ganz im Gegenteil. Auch wenn die Worte aus meinem Mund perlen, so spricht mein Körper eine völlig andere Sprache. Schließlich mache ich das hier zum ersten Mal. Da läge mir nichts ferner als meine Muskeln in den Zustand lockerer Entspannung zu versetzten.

Und jetzt rollen wir uns langsam und völlig entspannt gegen Boden ab. Die Knie nicht durchdrücken.

Auch wenn sich mein Körper in gelöster Form gen Boden verflüchtigen soll, bewirken meine eigenen Anweisungen das Gegenteil. Ich verlasse mich für einen Moment, empfinde mich als fahrig, zu schnell und unkonzentriert.

Um die Unsicherheit zu überspielen springe ich unkoordiniert zur nächsten Übung durch, lasse so etwas wie Lockerheit gar nicht aufkommen. Merke, dass ich schneller werde. Entspannungsübungen im D-Zug Format.

Vergessen wir die Entspannung. Mein Inneres schlägt leise Alarm. Hier fehlt etwas.

Versucht Euch auf die Anderen einzulassen.

Vielleicht gelingt es mir wenigstens die Gruppe aufeinander einzuschwingen. Doch ich bin zu anspruchsvoll, selbstkritisch und schaffe es ja nicht einmal meine eigenen Schwingungen mit nur irgend etwas in Einklang zu bringen.

So haste ich von Punkt zu Punkt, von Übung zu Übung, verfalle in daher gehaspelten Erklärungen, die unverständlich bleiben. Ohne Ziel im Raum stehen. Unbehagen erfüllt mich. Ein Gefühl das ich transparent nach außen durchblicken lasse.

Pause.

Die Ansammlung an Fehlern aus der ersten Halbzeit würde mir für eine Weile reichen. Aber ich darf uns auch noch durch die zweite Hälfte schleifen. Die Fehler verfestigen und vertiefen.

Die Schauspieler spielen gegen alle Regeln, verlassen entnervt die Bühne, brechen kichernd auf dem Boden zusammen und ich ... ich bin Chaos.

Und ende ... ende mit einem Blick auf mich selbst und einem zufriedenen Lächeln. Improvisieren heißt scheitern.

Kolab on Gentoo - Reduced memory requirements and next steps

The newest version of the Kolab on Gentoo project supports running the apache server in a memory efficient mode that does not preload the PHP compiler. All scripts will be run in CGI mode.

This way it will be far easier for administrators to install the server on systems with reduced memory or on virtual servers with limited resources.

In a next step I will improve the webmail installation procedures for the server. This will also include some bug fixes and corrections in order to finally provide a reliable and efficient webmail frontend.

Tue, 17 Oct 2006

Die Zwiebel

Für mich war Grass bisher eigentlich asexuell.

Thu, 12 Oct 2006

"Apprendre une langue étrangère"

Als ich diese Worte nieder schreibe, muss ich lächeln. Wann habe ich damals meine ersten französischen Vokabeln gelernt? Es muss so um diese Zeit herum vor genau zehn Jahren gewesen sein.

Ich hatte kein Französisch in der Schule. Damals traf man Ende der sechsten Klasse noch die schwer wiegende Entscheidung für das Leben: Latein oder Französisch? Sah man für sich den naturwissenschaftlichen Pfad voraus oder plante sich in philosophische Höhen zu katapultieren, dann musste man Lateiner werden. Sonst durfte es auch gerne eine lebendige, nützliche Sprache sein. In der man sich ernsthaft unterhalten kann.

Wie häufig bei wichtigen Entscheidungen, die einfach zu früh getroffen werden, habe auch ich mich völlig falsch entschieden. Mir war schon damals klar, dass ich irgendwann mal in die Naturwissenschaften reinrutschen würde. Wenn also etwas aus mir werden sollte, dann musste ich mich vom toten Dunst der lateinischen Sprache durchdringen lassen und alles Notwendige in mich aufsaugen, um das Latinum zu erlangen. Völliger Blödsinn.

Oh ja, Naturwissenschaftler bin ich geworden. Zumindest bis ich davon die Schnauze voll hatte. Aber Latein?

Wenn das Problem nur gewesen wäre, dass ich schon ein Jahr nach der letzten Unterrichtsstunde keinen blassen Schimmer mehr davon hatte dort überhaupt je etwas gelernt zu haben. Mir ist auch heute nicht klar, wie man sechs Jahre Unterricht so gnadenlos vergessen kann. Nein, das hätte ich abgehakt und nicht weiter darüber nachgedacht.

Dass Problem kam mit dem Vordiplom. Wer schon einmal in Bochum studiert hat, kennt das Gefühl, doch lieber irgendwo anders studieren zu wollen. Nichts gegen die architektonische Effizienz von Betonlandschaften aus einem Guß. Aber darin leben? Arbeiten? Studieren? Nein, es kommt der Zeitpunkt an dem man gehen muss. Und der war nach zwei Jahren erreicht.

Frankreich.

Von wegen Frankreich. Ich habe meine Freundin damals angelächelt und ihr liebevoll klargemacht, dass ich bestimmt nicht nach Frankreich gehe. Vielleicht habe ich mir dabei ein wenig an den Kopf getippt und mit den Augen gerollt, um den Worten den nötigen, liebevollen Nachdruck zu verleihen.

Strasbourg.

Ja klar, Strasbourg. Ich komme mal mit. Gucke mir die Uni da unten an. Aber mehr als ein nettes Wochenende mit Sightseeing wird das nicht. Kulturell sicherlich wertvoll.

Gott, was war ich erleichtert als sich die erste Schule, die sich nur mit organischer Chemie beschäftigte, auch in den Augen meiner Freundin nichts war. Auf dem Programm stand noch irgendeine zweite Uni, die Biotechnologie anbot. Vielleicht auch etwas für uns Biochemiker, aber ging es da nicht nur ums Bier brauen? Mir war klar, dass ich nicht wirklich einen Gedanken daran verschwenden musste und konzentrierte mich stattdessen auf den schönen Strasbourger Münster.

Die Schule am südlichen Rand der Stadt sah zwar nett aus, aber Biotechnologie? Meine Freundin war interessiert, aber ich brauchte nur einen Blick auf die angebotenen Themen zu werfen: "Mischen und Rühren? Willst du mich verarschen?"

Nein, keine zehn Pferde und nicht mal zehn hübsche Französinnen hätten mich nach Strasbourg verfrachten können. Die sprechen Ausländisch. Lehren über Mixer. Und ich bin weder sprachbegabt noch rührbegeistert. Und mir war sogar egal ob Mixér auf Französisch irgendwie besonders sexy klingen könnte. Das war kompletter Humbug.

Ich weiß nicht was mich dazu bewogen hat, mich breitschlagen zu lassen, ebenfalls eine Bewerbung hin zu schicken. Ich saß sowieso gerade im Bewerbungskarusell und es schien mir ein netter Gefallen zu sein. Oder so.

Und wir wurden eingeladen. Bewerbungsgespräch mit zwanzig Leuten in Freiburg. Die Hälfte von uns würde genommen werden.

Ich gebe zu, ich fand das Ganze amüsant. Ich war nicht ansatzweise aufgeregt und hielt es für einen netten Spaß. Ich konnte sehr relaxt dabei zusehen wie eine Horde nervöser Leute völlig aufgelöst um mich herumwuselte und versuchte nebenbei die Nervosität meiner Freundin zu bremsen. Letzteres ist mir damals natürlich misslungen, wie mir das auch vor jeder Klausur misslang. Aber das ist eine andere Geschichte.

Was habe ich denen erzählt? Dass ich vorher noch Kurse in Französisch machen würde. Irgend etwas Crash-mäßiges. Ich bin ja so motiviert. Das geht einem wahnsinnig leicht von den Lippen, wenn man es nicht ernst meint. Und die Professoren waren super nett, fast fürsorglich, meinten, ich solle mir da mal keine Sorgen machen. Sie hätten schon mal jemanden gehabt, der kaum Französisch konnte und der hätte das dann auch irgendwie gepackt. Und ich nickte. Einfach nicken. Ich bin ja so motiviert. Ich packe das. Ganz klar. Noch ein bisschen über Gentomaten erzählt und schon ist das belanglose Geplänkel vorbei.

Was den restlichen Nachmittag passiert ist, begreife ich bis heute nicht. Rückblickend verwundert es mich immer noch. Ich habe mich nur ein wenig mit den anderen Bewerbern unterhalten und dabei festgestellt, dass die alle super nett waren. Gar kein Vergleich zu Bochum. In Bochum wurden Matrikelnummern gesammelt, damit man genau wußte, wer in den Klausuren besser war als man selbst und man nicht immer nur mit dieser unpersönlichen Nummer konfrontiert war. Ein Verhalten, bei dem mir auch heute noch die Galle hochkommt. Und die Jungs und Mädels da unten in Freiburg an diesem sonnigen Nachmittag, die waren anders. Offen, freundlich, interessiert und nett.

Dass sowohl meine Freundin als auch meine Wenigkeit unter den zehn ausgewählten Studenten waren, quittierte ich anfangs noch mit einem kurzen Lächeln ohne mir wirklich etwas dabei zu denken.

Aber an den Moment während der Rückfahrt, im alten silbergrauen Volvo meiner Eltern, kann ich mich noch ganz genau erinnern. Als meine Finger nach einer langen, schweigsamen Pause auf das schwarze Plastik des Lenkrads trommeln, ich mich lächelnd zu meiner Freundin umdrehe und völlig gelöst sage: "Ich mach das." Und sie nickt.

Einige Monate später saß ich dann völlig nervös und aufgelöst vor meiner Französisch-Lehrerin, habe sie mit großen Augen angeguckt, nichts verstanden und langsam angefangen meine ersten französischen Vokabeln zu lernen.

Mon, 09 Oct 2006

New supporting systems for Kolab on Gentoo and updates

Finally all subsystems that will be used for the Kolab on Gentoo Groupware project are in place:

All systems are now clearly under the colors of my company which will provide a solid long-term background for this open source project.

If you wish to follow the progress of the project you should subscribe to one of the mailing lists. "Kolab-gentoo-feeds" bundles the information from all other subsystems and will be a high volume list. "Kolab-gentoo" is the general discussion lists while "Kolab-gentoo-announce" will be used for important announcements.

As you might guess: The presence of mailing lists also means that there is now a new "mailman-kolab" ebuild in the overlay that neatly integrates into the whole kolab environment. It is still experimental but if you wish to use it, you may enable the "mailman" use flag for kolabd and emerge "mailman-kolab". Follow the post-install instructions afterwards.

If you dislike mailing lists feel free to use the forum for questions. Any new topics in the forum will also be mapped into the "Kolab-gentoo-feeds" mailing list. In case you have questions concerning undocumented features you may post them into the documentation wiki and in case you identified a bug please submit it in the bug tracker.

The development process has been modified to provide a higher protection for users of the overlay. Experimental packages will now get masked and the different ebuild versions have a clearer separation now. It was also necessary to remove older packages that were marked "stable". It will take a while until the current packages will be marked stable though they are being run in production. Hopefully no major bugs will be discovered.

One remaining problem is the horde webmail: The initial fixes worked only partially and there are still a number of open bugs. These will hopefully be fixed soon. It will be necessary to switch to horde cvs to make the patch management feasible and less time consuming than it is now. So there is still hope for a fully functional webmail for Kolab on Gentoo.

And as a final note: I received Kolab CVS access which means that patches resulting from the Gentoo project will have a faster route into Kolab CVS. There are currently a number of fixes that I plan on integrating upstream once there is enough time.

Thu, 05 Oct 2006

Ernste Stunde - R. M. Rilke

Wer nicht schläft in dieser Nacht
ohne Grund nicht schläft in dieser Nacht
hört mir zu

Wed, 04 Oct 2006

Hamburg, Lesung: Transit #29

Sie dreht sich zu mir um, lächelt und meint: "Kannst Du Dich daran erinnern, dass Transit jemals so schön war?"

Ich schüttele den Kopf und verneine. Obwohl ich auch an Tranzyt #28 noch sehr gerne zurück denke, war der gestrige Abend etwas Besonderes.

Als Daniel vor zwei Wochen meinte, er sei noch nicht sicher, ob der Saal überhaupt fertig werden würde, hatte ich als Bild wohl etwas anderes im Kopf. "Fertig" bezeichnete gestern Abend eher die Tatsache: "Wir haben Strom!".

Damit hatte der Saal aber seine ganz eigene Baustellen-Atmosphäre, die von der gold schimmernden Stehlampe am Leserpult in die Welt von Transit verwandelt wurde.

Stevan Paul, von dem ich ja eigentlich langsam mal genug haben könnte, hat sich geschickt als Grieche getarnt und mich so ein weiteres Mal mit einem seiner Texte zum Lachen gebracht. Wunderbarer Einstieg in den Abend.

Vera Klocke wird vielleicht nicht gleich jeden verzaubert haben, weil ihr die Übung im Vorlesen noch gefehlt hat. Aber ein Buch oder Texte von ihr würde ich jederzeit kaufen, denn für mich traf sie genau den Punkt, bei dem ich die Augen schließen mußte und traurig werden durfte.

Dafür konnte ich mich dann weniger mit dem Text von Thomas Pletzinger anfreunden, wobei ich zugeben mußte, dass er gut war. Und darauf kommt es schließlich an.

Krönenden Abschluß bildete Saša Stanišić. Der wunderbar einfühlsam vorgelesen hat. Ich könnte nicht im mindesten beschreiben, was er eigentlich gemacht hat, um mich so in seinen Bann zu schlagen. Aber seine Worte haben einen in eine andere Welt transportiert. Ein sehr schönes Buch, von dem ich mir ein Exemplar mitnehmen musste.

Tue, 03 Oct 2006

blog:read - Melancholie

Wunderbarer Text von Madame Modeste. Zum Mikrophon habe ich schon vor einer Weile gegriffen, aber der gesprochene Text schlummerte noch eine Zeitlang auf meiner Platte. Etwas später hat sich mit dem Stück Snakeskin von Morpheus dann entsprechend düsteres Begleitmaterial gefunden. Und am Wochenende war dann die Zeit da, um ein bisschen an den Reglern zu spielen und einen weiteren Beitrag für blog:read zu verfassen.

Als Abschluss diesmal ein vollständiges Stück von gutfürnkeller.

Sun, 01 Oct 2006

Hamburg, Lesung: Etwas Magie in Eimsbüttel

Eimsbüttel ist schon ein schöner Stadtteil zum Wohnen. Nur in Sachen Kultur, Ausgehen und Party ist hier generell weniger los. Immerhin, das große Hamburg liegt vor der Haustür, man kann sich also nicht wirklich beklagen. Trotzdem ist es nett, wenn man mit Freunden nur die Osterstraße runter radeln muss, um mal "vor Ort" etwas Kultur mitzunehmen.

"8 min. Eimbüttel" ist Poetry Slam im JavaHouse. Der Abend war einigermaßen fest in Bloggerhänden und weder Herr Paulsen noch Merlix haben sich wirklich schwer damit getan ihr russisch Brot als Siegprämie ab zu räumen.

Paulsen hat verdientermaßen mit der Geschichte von Herrn Hansen gewonnen. Als Zugabe hatte ich das Vergnügen mir die "Originalversion" des Wellenreiters anhören zu dürfen. Wobei ich es nett fand, dass Herr Paulsen meinen ersten Leseversuch bei blog:read offensichtlich nicht ganz so schrecklich fand wie ich selbst im Nachhinein.

Merlix hat nochmal gerockt, wobei seine Zugabe über die Erleuchtung noch einen Tick schöner war. Und ich weiß jetzt endlich auch, was bei der Herzdame vorne auf dem T-Shirt steht. Steht drauf, was drin ist.

Mein persönliches Highlight? Hatte eigentlich gar nichts mit der Lesung zu tun. Sieht so aus als hätte ich vielleicht endlich eine feste Improtheater-Truppe gefunden, bei der ich noch einsteigen kann. Da ich schon über mehrere Monate gesucht habe, wäre das ganz wunderbar. Und so kann ich momentan den Donnerstag gar nicht abwarten...