blog:read - Ich kann es nicht lassen
Irgendwie kann ich die Finger nicht vom Mikro lassen. Es war nicht wirklich eingeplant, aber der letzte Eintrag der Nachtschwester hatte etwas so schön düsteres, dass ich spontan wieder zum Headset gegriffen habe. Das Resultat.
Technisch geht das Ganze mittlerweile und ich fange an zu begreifen, was ich in Audacity machen darf und was nicht. Eigentlich eine recht einfach Regel: Möglichst gar nichts machen. Nur nach der Aufnahme den Ton etwas verstärken, die schlechten und wiederholten Sequenzen rausschneiden, Musik reinsetzen und fertig. Alles Filtern, Rauschunterdrückung und Anpassen bringt zwar manchmal spontan den Eindruck, dass es besser klingen würde. Aber meist stellt es sich dann im Nachhinein doch als zu unnatürlich heraus. Die einzige Funktion, mit der ich ab und zu liebäugel, ist die Möglichkeit niedrige Frequenzen raus zu ziehen. Um dann letztendlich doch wieder "Undo" zu drücken. Langsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Leider war ich diesmal nicht wirklich mit der Musik zufrieden. Mit der eigenen Stimme auch noch nicht richtig, aber das ist etwas bei dem ich mehr Zeit brauche. Egal, zurück zur Musik. Manchmal ist es recht schwierig ein freies Stück unter Creative Commons Lizenz zu finden. Vor allem wenn man etwas Spezielles sucht. In meinem Kopf spielte im Hintergrund bei diesem Beitrag jedenfalls ein einsames Saxophon. Das fand sich aber in einer einstündigen Suche nicht und dann habe ich es gefrustet dran gegeben. Warten wir mal noch zwei Jahre, dann wird es da sicherlich auch noch Systeme geben, die so geile Musiksammlungen bieten, dass man einfach alles findet.
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Posted at: 10:34 | Permalink | category: /deutsch/impro
